Vermeiden Sie Fructose (Fruchtzucker) – die gefährlichste Form aller Zuckerarten!

 

Es gibt gute Gründe für die vielfältige Verwendung von Fructose-Sirup in der Lebensmittelindustrie. Einerseits hat Fructose von allen Zuckern die höchste Süsskraft und andererseits zeichnet sich der Fructose-Sirup gegenüber Zucker durch einige technologische Vorteile aus, die insbesondere den Herstellern zugute kommen.

So intensiviert Fructose-Sirup den Geschmack sowohl fruchtiger als auch würziger Speisen. Er erzeugt ein erhöhtes Volumen beim Gebäck und verstärkt dessen Bräunung, verhindert die schädliche Eiskristallbildung bei Tiefkühlkost, verfügt über eine ausgezeichnete Löslichkeit und kristallisiert nicht aus.

Darüber hinaus kann Fructose Sirup äußerst kostengünstig hergestellt werden und ist zudem überaus sparsam im Verbrauch.

Diese Eigenschaften des Fructose-Sirups ermöglichen eine äußert vielseitige Verwendung, so dass es nicht mehr verwundert, wenn er in zahlreichen Fertigprodukten zu finden ist.

Die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von Fructose interessieren die Lebensmittelindustrie dabei natürlich nicht… mehr dazu

Fruktose belastet Darm und Leber

Fruchtzucker ist in den letzten Jahren in Verruf geraten, hauptsächlich der industriell hergestellte, hochkonzentrierte Sirup aus Mais- oder Weizenstärke. Dieser belaste vor allem die Leber, so die bisherige Annahme. Das stimmt nicht ganz, berichten nun US-Forscher.

Im Dünndarm, nicht in der Leber, wird der Großteil des Fruchtzuckers abgebaut, schreiben der Chemiker Joshua Rabinowitz und seine Kollegen von der Universität Princeton in einer eben in „Cell Metabolics“ erschienenen Studie.

Um das herauszufinden, mussten Mäuse eine stark gesüßte Lösung trinken – Menge und Konzentration waren vergleichbar mit einem viertel und einem ganzen Liter eines Softdrinks, den ein 60 Kilogramm schwerer Mensch zu sich nimmt.

Überschuss landet in Leber

Es zeigte sich: Mehr als 90 Prozent der Fructose haben die Tiere im Dünndarm abgebaut. Allerdings war – wiederum umgerechnet auf den Menschen – bei einem halben Liter Softdrink Schluss. Dann war der Darm so gesättigt, dass der Fruchtzucker die Leber erreicht hat. Dort steht er im Verdacht, die Entstehung einer sogenannten Fettleber zu begünstigen. Sie ist oft die Vorstufe zu schwerwiegenden Erkrankungen wie etwa Leberkrebs.

Aber nicht nur in die Leber, auch in den Dickdarm kommt Fruktose bei übermäßigem Konsum. Dort verändert sie das Mikrobiom, also jene Bakterienlandschaft, die nicht nur für die Verdauung, sondern generell für die Gesundheit eines Menschen eine große Rolle spielt. Der Rat der Forscher: Zucker generell in Maßen genießen, süße Getränke und Fertigspeisen nach Möglichkeit meiden. Mehr dazu…

Fructose (Fruchtzucker) – die gefährlichste Form aller Zuckerarten

Es gibt gute Gründe für die vielfältige Verwendung von Fructose-Sirup in der Lebensmittelindustrie. Einerseits hat Fructose von allen Zuckern die höchste Süßkraft und andererseits zeichnet sich der Fructose-Sirup gegenüber Zucker durch einige technologische Vorteile aus, die insbesondere den Herstellern zugute kommen.

So intensiviert Fructose-Sirup den Geschmack sowohl fruchtiger als auch würziger Speisen. Er erzeugt ein erhöhtes Volumen beim Gebäck und verstärkt dessen Bräunung, verhindert die schädliche Eiskristallbildung bei Tiefkühlkost, verfügt über eine ausgezeichnete Löslichkeit und kristallisiert nicht aus.

Darüber hinaus kann Fructose Sirup äußerst kostengünstig hergestellt werden und ist zudem überaus sparsam im Verbrauch.

Diese Eigenschaften des Fructose-Sirups ermöglichen eine äußert vielseitige Verwendung, so dass es nicht mehr verwundert, wenn er in zahlreichen Fertigprodukten zu finden ist.

Die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von Fructose interessieren die Lebensmittelindustrie natürlich nicht… mehr dazu

So eliminieren Sie Frutose

Maissirup mit hohem Fructosegehalt (HFCS) wird als Süßstoff in vielen verarbeiteten Lebensmitteln verwendet. Um HFCS aus Ihrer Ernährung zu eliminieren, sollten Sie zuerst die Etiketten lesen, bevor Sie Lebensmittel kaufen. Vermeiden Sie Dosen-, Tiefkühl- oder Fertiggerichte und kaufen stattdessen Vollwertkost, wie frische Bananen oder Äpfel. Verwenden beim Backen oder Kochen gesunde Zuckerersatzstoffe wie Honig oder pürierte Früchte.

Methode 1: Entscheiden Sie sich für eine gesunde Ernährung

Lesen Sie die LebensmitteletikettenBevor Sie etwas im Supermarkt kaufen, schauen Sie schnell auf das Etikett um zu sehen, ob HFCS (auch Maiszucker, Maissirup, Glukosesirup, Fruktosesirup etc.) unter den Zutaten aufgeführt ist. Falls ja, wählen Sie eine alternative Marke ohne Fructose. Das kann zugegeben eine Weile dauern, bis Sie die richtigen Produkte herausgefunden haben, doch es lohnt sich.

 

Achten Sie auf „natürlich“ oder „organisch“. Im Unterschied zu organisch können natürliche Lebensmittel auch HTCS enthalten.

Entrümpeln Sie Kühlschrank und Speisekammer! Sehen Sie sich die Etiketten Ihrer Lebensmittel an und werfen alle mit HFCS in den Mülleimer. Dann gehen Sie einkaufen und ersetzen die bisherigen Vorräte durch Nicht HFCS Produkte.

 


Steigen Sie auf frische Lebensmittel um statt Dosen- und Tiefkühlprodukten.
Dosenfrüchte sind zwar praktisch, aber die Verarbeitung zerstört auch die Fasern. Machen Sie Ihre eigene Sauce aus frischen Tomaten.

 

HFCS versteckt sich häufig auch in gesunden Produkten wie zum Beispiel Joghurt. Fruchtjoghurts zum Beispiel können über 40 Gramm Zucker inclusive HFCS enthalten.  Kaufen Sie Naturjoghurt und geben frische Früchte, Zimt etc. dazu.

 

Kaufen Sie Süßigkeiten von höherer Qualität. Wenn Sie eine Naschkatze sind, ist das in Ordnung. Billige Schokolade enthält andere Zusatzstoffe als teurere – Kakaobutter und der Kakao werden durch andere (billigere) Fettstoffe und Kakaoerzeugnisse ersetzt. Gönnen Sie sich einfach ein kleineres Stück wirklich guter Schokolade als gelegentliche Belohnung.

Methode 2 – Ersetzen Sie Dinge

 

Verwenden Sie Obst als Süßstoff. Wählen Sie Ihre Lieblingsfrüchte, zum Beispiel Bananen oder Datteln, und geben sie statt Zucker oder HFCS in Ihr Müsli.

 

Verwenden Sie Bienenhonig, um Essen und Getränke zu süßen. Honig enthält Frucht- und Traubenzucker und hat weniger Kalorien als Haushaltszucker.

Packen Sie Scheiben von Früchten, Hummus und Karotten als gesunde Snacks ein statt HFCS Schokoriegel. Sie vermeiden damit nicht nur die negativen Auswirkungen von HFCS, sondern erhalten auch einen Schub an Vitaminen und Nährstoffen.

Machen Sie Ihr eigenes Salatdressing. Viele fertige Salatdressing Produkte werden als „kalorienarm“ oder „fettarm“ beworben und kompensieren den fehlenden Geschmack durch Zugabe von HFCS. Mischen Sie sich deshalb Ihr eigenes Dressing aus Olivenöl, Pfeffer, Zitronensaft, Balsamico und experimentieren mit andere Gewürzen.

Methode 3 – Machen Sie einen großen Bogen um problematische Lebensmittel

Verzichten Sie auf Sportgetränke, Erfrischungsgetränke, aromatisierte Tees oder Limonaden, die im Regelfall randvoll mit HFCS sind. Seien Sie auch vorsichtig bei „Diät“ oder „Null Kalorien“ Getränken, da diese häufig künstliche Süßstoffe enthalten. Wenn schon Limonade, dann Getränke von Herstellern, die natürlichen Rohrzucker zu verwenden.


Verzichten Sie auf Fastfood. HFCS als beliebter Geschmacksverbesserer ist in vielen verschiedenen Arten von Fast Food versteckt, um den Geschmack zu erhöhen. Neben offenkundigen Produkten wie Süßigkeiten, finden Sie HFCS auch in Burger, Pasteten und anderen Fast Food Produkten. Gesünder ist, Sie essen aus natürlichen Zutaten hergestellte Speisen, bei denen Sie wissen, was verarbeitet wurde.

 

Keine verpackten oder vorverpackten Mahlzeiten. „Lunch Kit“ als Mittagessen sind ein wachsender Markt. Doch trotz einiger Bemühungen, sie gesünder zu machen, sind die meisten dieser Mahlzeiten reich an Fett, Natrium und schädlichen Zusätzen. Findet sich HFCS nicht schon im Hauptteil der Mahlzeit, Makkaroni und Käse, dann ist es höchstwahrscheinlich in der beiliegenden Soßenpackung zu finden. Holen Sie sich stattdessen frische, fertige Gerichte bei Ihrem Feinkostladen oder Take Away Lokal, dem Sie vertrauen.

Die Reihenfolge industriell gefertigter Getränke hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Wertigkeit:

  • Frisch gepresste Fruchtsäfte, sofort getrunken
  • Die zweite Wahl: „zu 100 Prozent direkt gepresst“
  • Fruchtnektar (wenig Vitamine, viel Zucker)
  • Fruchtsaftgetränke (viele Aromastoffe, viel Zucker oder Süßstoff, Vitamine künstlich zugesetzt)
  • Sirup (praktisch keine Vitamine, nur zehn Prozent Fruchtanteil, extrem viel Zucker)

Vorsicht beim Kauf von Frühstückscerealien und Müsliriegeln. Einige Müsliriegel haben sogar mehr Zucker als ein Stück Schokolade. Stattdessen:  Hausgemachte “3 Minute” High Protein Granola Bars“ – ohne Öl, Mehl und Fructose!